Mad Circus – Review

Mai 18th, 2012 § 0 comments § permalink

Mad Circus – Eine Ballade von Liebe und Tod. Ließt sich erst mal wie ein doofes Liebesdrama. Mitnichten! Der Film beschreibt zwar ein Liebesdrama, zeigt dies aber auf einer anderen Weise.

Zu Franco-Zeiten kämpft ein Clown bzw. ein Clowndarsteller gegen das faschistische Regime und wird dabei vor den Augen seines Sohnes getötet. Die Anhänger des Regimes versuchen mit aller Gewalt die Menschen dazu zu bringen, sich auf ihre Seite zu stellen. Und wenn es mit Waffengewalt passieren muss. Dies geschiet auch leider mit einer sehr großen Härte und die Franco-Anhänger schaffen es sogar einige auf ihre Seite zu ziehen. Natürlich endet alles in einem heillosen Gemetzel.
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Natürlich hinterlässt das spuren bei dem Sohn und er kompensiert dies so, dass er als trauriger Clown umherzieht. Er findet auch ein Circus, bei dem er arbeiten kann. Dort konkurriert er mit dem Darsteller des lustigen Clowns, der extrem gewalttätig ist und seine Wut kaum unter Kontrolle hat. Beide Clowns buhlen um die Gunst einer Trapezkünstlerin, die auch die Freundin des lustigen Clowns ist.
Über den ganzen Film hinweg steigt die Gewaltbereitschaft der beiden enorm an. Der lustige Clown, weil er durch seinen Alkoholkonsum immer mehr in unkontrollierte Gewalt gegenüber seiner Freundin ausbricht und der traurige Clown, dessen Wut und Hass, der unter anderem durch den Tod seines Vaters genährt wurde, immer weiter in die Untiefen seiner kranken Psyche abtaucht.
Das geht soweit, dass er sich mit Natronlauge und einem Bügeleisen die Clownsmaske quasi aufs Gesichtbrennt und mit enormer Waffengewalt amok läuft. Und alles nur, weil er die Trapezkünstlerin beeindrucken und gleichzeitig aus den Fängen ihres wahnsinnigen Freundes ziehen möchte.

Fazit:
Was ein Gemetzel. Wirklich. Ein Inglorious Basterds mit Clowns. Die Härte zieht ab Mitte enorm an. Man kann erahnen, dass der Regisseur so ein bisschen die mit dem Bild des traurigen Clowns und der Franco-Zeit spielt.
Der Film ist natürlich komplett überzogen. Dessen muss man sich bewusst sein. Ein Geheimtip? Ja! Liebesdrama? Nicht ganz. Eher ein Liebesgewaltspiel. Mit viel Sarkasmus und Gewaltorgien.

Von mir gibts 9 von 10 Clownsnasen. Ich mag spanische Filme. Die bringen doch recht guten Kram hervor. Der Film zeigt auch mit recht unbekannten Schauspielern ordentlich Potential.
Und ich mag ja keine Clowns. Das hats noch schlimmer gemacht beim schauen :D

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Diablo 3 – Privatlebenkiller

Mai 17th, 2012 § 0 comments § permalink

Diablo 3 ist da und ich bin fasziniert von einem Spiel, dass eher Sehnenscheidenentzündung fördert, als Spielspaß. Mausklickorgien, Held aufleveln, Dungeons abgrasen.
Es ist da, ich habs installiert und es frisst mein Privatleben auf.
Man spielt den Barbaren, benennt ihn mit dem glorreichen Namen “Günther”. Das hat übrigens für ziemliches WTF und Gelächter gesorgt :D Aber warum darf mein Held nich Günther heißen?! :D

Achja, ich bin erst Level 12. Hab aber schon ordentlich Monster verdroschen, den ersten Boss erledigt und zwei verdammt gute Waffen gefunden. Einen Mitstreiter NPC hab ich auch an meiner Seite.

Was für andere Skyrim ist, ist für mich Diablo 3. Ich werde weiter in die Dungeons versinken und dieses poplige Spielprinzip des Maustastenschredderns genießen.

So long!!

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Katholikentag – fünf Tage Zeitverschwendung

Mai 15th, 2012 § 0 comments § permalink

Achtung: Dieser Artikel enthält eine hohe Konzentration an Rant und Missgunst!! Bitte nicht lesen bei Herzleiden! Wer ein Problem damit hat, braucht da jetzt nicht weiterlesen

Danke Mannheim, meine momentane Wohnstadt. Danke, dass ihr mir zusätzlich zu 120232 Baustellen auch noch den Katholikentag spendiert. Der im übrigen fünf Tage geht. Gleich mal vorweg liebe Kirchengemeinde: Euer Krempel müsste dann Katholikenwoche oder Katholikenfünfkampf heißen. Außer ihr habt seid neuestem die Länge eines Tages neu definiert. Würde ich jetzt nicht zwingend toll finden.
Noch weniger toll finde ich dieses “Fest” an sich. Liebes Mannheim: Ihr schafft es doch nicht mal die vielen Baustellen unter Kontrolle zu halten, damit in der Innenstadt kaum noch Platz ist, damit eine Taube irgendwo hinscheißen kann.
Nein, man baut an jedem erdenklichen freien Platz irgendwelche Bühnen und sonstigen Krempel auf, der unter dem Denkmantel des Katholikentages läuft. Was soll das?
Ist das jetzt die verdeckte Art, mir, den nicht-Katholiken, eure Religion nahe zubringen? Ist das jetzt die rabiate Methode an unserem schönen Schloßplatz ein riesiges, unnötiges Kreuz aufzustellen, damit auch jeder Depp sieht, dass hier Katholiken am Werk sind?
Tut das wirklich Not, dass man unzählige Bühnen aufbaut, die Wiesen platt baut, damit irgendwelche Predigerbühnen ihren Platz finden? Muss es denn wirklich sein, dass ich morgens von euren Sicherheitsaffen an der Haltestelle angeblafft werde, weil ich mit meinem Arsch hinter der Absperrung stehe, weil ich auf meine Straßenbahn warte?
Entschuldigt bitte, dass ich, der brave Steuerzahler, der sicherlich mit seinem Steuern dazu beigetragen hat, dass der Platz an der Feuerwache erneuert wird. Es tut mir auch leid, dass ich da mein altes Fahrrad angeschlossen habe, welches sich unter dem dafür aufgebauten Fahrradhaus befindet, dass IHR mit euren verdammten Partyzelten umbaut habt!!

Was, und das meine ich wirklich ernst, wollt ihr mit diesen Katholikentagen bezwecken? Warum muss ich mir den Glauben mittels so einer unfassbar aufdringlichen Propagandamaschine aufzwingen lassen? Ihr, liebe Stadt, die ihr euch bei jedem Stadtfest, bei jeder Kirmes, bei jedem spielenden Kind auf euren Stadtplätzen beschwert und uns die Stadtpolizei auf den Hals hetzt, so dermaßen die letzten freien Ecken zubaut, damit man nicht mal mehr über den Schloßplatz laufen kann, nicht mal an der Haltestelle sein altes Fahrrad abschließen kann, geschweige denn sich an der Eisdiele an die Wiese setzt und ein bisschen die Sonne genießt.
Ist das eure Form von “Wir bringen den Glauben back to the People”? Wieso muss ich mir dieses Gehabe antun? Ich kann es nicht mal umgehen, da ihr euch penetrant an jede Ecke aufstellt. Ihr bastelt sogar separate Straßenbahnfahrplänen, es gibt Gottesdienstwarnungen für die Straßenbahn zwecks Umleitungen. Ich glaub es geht los!
Macht eure Glaubenskundgebung bitte dort, wo es hingehört: In eine Kirche. Ich glaube, dass es viele Menschen gibt, die öffentliche Glaubenskundgebungen schlichtweg nicht sehen wollen!
Ihr preist in eurem Programm an, mehr für Zusammenhalt, mehr für Solidarität, sich um die Ressourcen zu kümmern, die auf der Welt weiter abnehmen. Entschuldigung: Wenn es schon weitaus höhere Institutionen nicht schaffen, sich um sowas zu kümmern, glaubt ihr ernsthaft, dass man mit fünf Tagen Halleluja in der Innenstadt was erreicht? Meint ihr ernsthaft, wenn 1000 Menschen vor einem 10m hohen Plastikkreuz einen Mann mit Gewand und Bart anbeten, dens gar nich gibt, dass ich morgen eine Steuersenkung bekomme?
Furchtbar. In der Woche, in der das Geld für Catering, Arbeiter, Baumaschinen etc. ausgegeben wurde, hätte man das vielleicht in was anderes investieren können. Wie wärs denn mit dem Ausbau von Hilfestationen? Wie wäre es mit zusätzlichen Menschen, die sich um die Säuberung der Stadt kümmern? Oder vielleicht Aufsichtskräfte für Spielplätze, oder etwas mehr für Menschen tun, die jeden Tag auf der Straße zu Grunde gehen!!
Denen kann man nicht helfen, wenn man dumm da steht und gen Himmel betet.
Mir ist klar, dass die Kirche einen caritativen Teil in der Gesellschaft besitzt. Aber: Die Probleme in unserer Gesellschaft sind komplexer und weitaus schwieriger zu lösen als vor 30 Jahren. Hier muss man anders rangehen. Nicht mit fünf Tagen Halleluja und Christenrock!

Selbst wenn ich es wollte, könne ich diesen Unsinn nicht umlaufen. Ich danke euch also dafür, dass mir wieder gezeigt wird, wie man jemandem gezielt einen Glauben auf die Nase klatschen will.
Vielleicht ist das auch eure Reaktion darauf, dass soviele Menschen aus der Kirche austreten und die dadurch gewonnen 40 euro im Monat lieber sinnvoll einsetzen.

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DBahn und Stuhlgang

Mai 12th, 2012 § 0 comments § permalink

Mein Kollege der Alex, hat mir heute diesen unfassbaren Twitterdialog zugeschickt:
Einfach nur unfassbar…bin fast vom Sofa gefallen vor lachen :D

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Wipeout 2048

Mai 9th, 2012 § 0 comments § permalink

Seit meinem PS Vita Kauf hab ich ein Spiel konstant gespielt: Wipeout 2048.
Ich will hier keine Rezension schreiben, das würde nämlich zu nix führen. Weil ich, sagen wir, ein Fanboy bin, was die Wipeoutserie angeht. Trotzt aller Subjektivität und Fanboygehabe, kann ich sagen, dass dieses Spiel echt genial ist.
Ich hatte erst gewaltige Zweifel, denn ein Konsolenstart und die ersten Spiele, das kann auch gut in die Hose gehen.
Beim Kauf also Wipeout mitgenommen und vorsichtig angezockt. Dummerweise hat es genau 2min gedauert und ich war Feuer und Flamme. Klar sollte man diese Art von Spiel mögen. Ist die Grundvoraussetzung.
Wer Wipeout mag, wird auch nicht enttäuscht.
Grafik ist für ein Starttitel ziemlich gut. Ruckelt nix, alles scharf, Effekte knallen. Auf dem Display übrigens ziemlich angenehm zum Spielen. Ich bin viel unterwegs und meine Befürchtung war, dass mir schnell die Augen weh tun.
Gerade bei so schnellen Games wie dieses.
Aber mitnichten. Selbst 3-4 Stunden am Stück und keine Probleme beim Draufschauen.
Was aber den eigentlichen Reiz des Spiels ausmacht ist definitiv der Sound. Und deswegen empfehle ich dieses Dingen auch. Wenn ihr die Möglichkeit habt, irgendwo eine Vita mal auszuleihen, dann tut das und spielt Wipeout. Und zwar mit fetten Kopfhörern. Ich sag euch, der Sound bläst euch weg. Es stimmt irgendwie alles:
Waffensounds, die Geräusche der Gleiter und vorallem der Soundtrack. Euch wummert permanent ein genialer Elektrosoundtrack um die Ohren.
Auch ziemlich cool: Jede Schiffsklasse hat andere Waffenansagen. Mal eine Frauenstimme, dann eine Vokoderansage.
Ich hab das ganze mal an meiner doch recht potenten Anlage betrieben. Und mit fetten Boxen drückt das alles noch mehr.

Klar, 40euro für dieses Spiel ist viel. Dafür kriegt man aber auch was. Das Gesamtpaket stimmt. Allein die Grafik hätte es nicht gerissen. Nur ein Elektrosoundtrack reinpappen hätte es auch nicht gebracht. Aber alles mit der richtigen Mischung, macht dieses Spiel kaufenswert!!
Wenn ihr euch also eine PS Vita zulegen wollt, dann kauft zu Uncharted das hier dazu.

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Tage wie dieser….

Mai 9th, 2012 § 0 comments § permalink

…sind genau der Grund, warum ich dann auf der Arbeit über den Flur laufe und vor mich hinmurmel: “Hätte ich mal was anständiges gelernt”

Und meist ist es nicht ein Punkt, der dir den Tag versaut, NEIN, gleich eine ganze Batterie von Bullshit, der dir gehörig in den Allerwertesten tritt.

  1. Wenn der Kollege über den Flur rennt und beiläufig sagt, während er schon den Autoschlüssel für den Dienstwagen zückt, dass in einem Serverraum die Temperatur ansteigt.
  2. Wenn du dann ankommst und dich 50grad erwarten und du in Embrionalstellung in der Ecke liegst, weil du die siehst, wie sich die Hardware zerbröselt.
  3. Du nacheinander die Server abschaltest, um hinterher zu merken, dass danach eigentlich NIX mehr geht.

Und wenn man nach so einem Disaster glaubt, schon alles erlebt zu haben, dann kriegt man gleich noch einen hinterher geballert

  1. weil sich dein Datenbankbackup denkt, hey wozu soll ich normal laufen, erzeuge ich doch einfach mal 4000 Fehlermails pro Minute.
  2. du dir dank diesem Problem am liebsten ein Fass Bier direkt an die Venen anschließen willst
  3. du zwar das Problem lösen konntest, aber dann hinterher merkst, dass die Kollegen von der Backupbetreuung sagen, warum ihre Bände auf einmal nicht mehr unmounted werden.

Irgendwann naht dann auch der Feierabend und man glaubt, so töricht ich dann auch bin, dass dann alles gelaufen ist. Man kauft ein, macht noch eine Sportrunde auf dem Fahhrad, reißt 40km runter, kommt Heim und stopft noch die Maschine mit Wäsche voll und wundert sich dann, warum ein Klopfgeräusch aus der Trommel kommt. Da ich keine Haustiere besitze, die sich aus versehen in die WaMa verirren und man dann merkt, dass man vorne an der Haustür, wo der Hausschlüssel IMMER seinen Stammplatz in einer Schale hat, selbiger nicht drin liegt und dann eins und eins zusammenzählt….ja dann, genau dann weiß man, dass es Zeit wird schreiend im Kreis zu laufen.

Hey dafür ist mein Schlüsselbund jetzt blitzeblank….wenn ich positiv denke, kann ich das heute als Gewinn verbuchen…Yay….Seufz…

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PDF-Vorschau in Sharepoint Server 2010

Mai 8th, 2012 § 0 comments § permalink

Neulich auf der Arbeit fragte mich jemand, ob es möglich wäre ein PDF Dokument auf einer Sharepointseite quasi als Vorschau anzeigen zu lassen. Am besten noch so, dass man selber die Höhe und Breite bestimmen kann.
Idealerweise natürlich ohne Kostenaufwand und/oder irgendwelche Plugin-Installationen.

Ich hab natürlich erst bissl rumüberlegt, ob da ein Webpart nicht sinnvoller wäre. Allerdings reichen auch zwei Zeilen aus, um sowas umzusetzen.
Microsoft bringt im Sharepoint Server 2010 so gut wie alles mit, man muss es sich nur zurecht legen bzw. basteln.

Wenn man also ein PDF Dokument als Vorschaufunktion auf eine Sharepointseite bringen möchte macht man folgende Schritte:

  • Ein Content-Editor Webpart auf die gewünschte Seite setzen
  • Den Content-Editor in den Bearbeitenmodus setzen und die HTML-Quelle bearbeiten

In den Editor für HTML gibt man dann folgendes ein:

<object><embed src=”FILENAME.PDF” height=”600″ width=”600″

type=”application/pdf”></embed></object>

 

Für die Source könnt ihr jede art von Link setzen, sofern sie direkt aufs PDF File zeigt.  Natürlich auch von Dateien, die in einer Sharepointbibliothek liegen. Wichtig ist, dass bei type=” ” die Application definiert wird. Also PDF.
Natürlich sollte ein PDF Reader auf dem Rechner sein, diese zwei Zeilen nichts anderes machen, wie den Reader aufzurufen.
Ist aber ganz praktisch und der Kundenwunsch mit minimalstem Aufwand und ohne Kosten befriedigt :)

 

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Angesehen: Retreat

Mai 5th, 2012 § 0 comments § permalink

Worum gehts:

Kate und Martin möchten auf einer einsamen Insel ein Versöhnungsurlaub machen. Beide haben eine Ehekrise und wollen versuchen, dies auf einer abgelegenen Insel in einem alten Landhaus wieder ins Lot zu bringen.
Sie werden von dem netten alten Mann Doug auf diese Insel geschippert, der auch der einzige Kontakt dorthin ist. Er ist Fahrer und Hausmeister zugleich. Ein Funkgerät ist das einzige Kommunikationsmittel, dass zu Doug besteht.
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Nachdem beide die ersten beiden Tage dort sind, merkt man auch schon die Anspannung zwischen den beiden. Ihre Krise hat natürlich Gründe, die ich hier jetzt nicht verraten möchte.
Nachdem der Generator kaputt gegangen ist, wird auch klar, wie abgeschieden beide sind, da sie erst Doug anfunken müssen, der ca. ein Tag braucht, um auch anzukommen.
Zu allem Übel kommt aber dazu, dass eines Tages ein verletzter Mann auftaucht, der sich mit letzter Kraft vor ihr Haus schleppt.
Nachdem er endlich aufwacht und beide herausfinden, dass der Unbekannte ein Soldat ist, macht er erst Martin klar, dass abseits der Insel ein Virus ausgebrochen ist und sie die einzigen wären, die noch nicht davon betroffen sind. Natürlich weiht er auch seine Frau Kate ein, die aber an allem einen hohen Zweifel hat.
Der Soldat macht einen enorm verwirrten Eindruck, versucht aber mit allen Mitteln die beiden davon zu überzeugen, dass die Welt quasi am Abgrund steht und sie in ihrem Haus bleiben sollen. Von da an verriegelt er das Haus und niemand weiß eigentlich so recht, ob er nun die Wahrheit sagt oder komplett durchgeknallt ist.

Fazit (Kein Spoiler)
Der Film wird zu einem interessanten Kammerspiel und entwickelt sich weiter zu echt verrückten Psychospielchen. Nach geraumer Zeit, weiß man nicht mehr, welche Gefühlsregung oder Meinung oder gar Gedankengang überhaupt noch der Wahrheit entspricht. Der Soldat weicht nicht von seiner Meinung ab und beharrt darauf, dass die Welt da draußen von einem tödlichen Virus befallen wurde. Martin und Kate bleibt indes keine andere Wahl, als eigentlich mit zuspielen und dem Ganzen Glauben zu schenken.

Ich mag da jetzt nichts weiter verraten, denn ich wurde positiv überrascht von dem Film. Irgendwie kann man sich das Ende ausmalen, dann doch wieder nicht. Bis zum Schluß rätselt man, was denn nun Sache ist. Ich hatte etwas Angst, dass der Film anstrengend oder gar langatmig wird, da man nur die drei Akteure beobachtet. Es ist auch schwer, weiter ins Detail zu gehen. Einfach selbst anschauen. Lohnt sich definitiv und ist auch kein Fehlgriff :)
Einzig Kate (gespielt von Thandie Newton) geht mir gewaltig auf den Keks. Was aber daran liegen mag, dass ich sie als Schauspielerin nicht mag.

Dennoch: Ein echt interessanter Film. Spannend, schönes Kammerspiel und bis zum Ende gut durchgezogen. Kein G0re, keine Gewaltexzesse, kein Patriotenscheiß. Schlichtes Kammerspiel um drei Leute, die sich zwischen Realität und Psychospielchen begeben.

Ich vergebe 8/10 Punkten. Wäre die Schauspielerin nicht, würde ich sogar 9/10 vergeben :D Aber das ist meine persönliche Angelegenheit ;)

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Crowdfunding

Mai 4th, 2012 § 3 comments § permalink

In letzter Zeit lese ich immer mehr den Begriff “Crowdfunding”. Also ein Projekt, dass über Fremdkapital finanziert wird. Mit dem Vorteil, dass man keinen großen Publisher im Nacken sitzen hat.
Ist, wenn ich das richtig mitbekommen habe, in der Spielebranche gerade groß im Rennen.
Was heißt das also:
Ein kleines Entwicklerteam möchte ein Spiel X entwickeln und ruft über gängige Web2.0 Plattformen auf, dass man das Projekt unterstützen kann. Die Unterstützung erfolgt natürlich freiwillig und jeder kann seinen Beitrag dazu leisten.
Es gibt sogar Teams, die einem entgegenkommen und sagen: “Hey, wenn du dich mit 100€ beteiligst, dann hast du natürlich das Vorrecht am Ende auch eine “Sammleredition” meines Spiels zu bekommen.”
Wer weniger finanziert, der kriegt halt wenig bis gar nix.
An sich finde ich diese Idee echt gar nicht so schlecht. Denn:

  • Der Entwickler erspart sich die Schlinge um den Hals, die er vom großen Publisher bekommt
  • Er spart sich die teuren Druckerzeugnisse und Rohlingpressungen, da er sein Produkt primär als Download rausballern kann
  • Das anfinanzierte Geld geht direkt in seinen Topf. Der Entwickler oder auch Künstler macht zwar auch zum Großteil die Vorfinanzierung, kann aber, wenn das Projekt gut läuft und das Endprodukt stimmt, mit viel mehr Gewinn rausgehen.

Gerade in den Punkten finde ich das, gerade für die Teams, die hart an Spielen arbeiten, eine feine Sache und ich hab sogar was gutes dabei geleistet mit meiner “Spende”.

Jedoch sehe ich ehrlich gesagt auch einen Nachteil, der sich gerade bei Crowdfunding Spielen und Filmen eventuell nicht vermeiden lässt:

  • Die Community, die Geld investiert, möchte eventuell von vorne herein Mitsprache
  • Daraus könnte ganz schnell eine hohe Unzufriedenheit entstehen, da der Entwickler ja auch nicht alle Wünsche umsetzen kann.
  • Denn: Auch solche Projekte wollen ja zu einem Termin fertiggestellt werden. Denn auch hier der Haken: Wenn das Projekt sich verzieht, dann werden auch die Leute nervös, da Sie ja schon Geld bezahlt haben.

Jetzt könnte man behaupten, dass es mit einem Publisher ja ähnlich läuft. Das mag durchaus sein. Aber:

  • Ein großer Publisher kann immer noch die Kontrolle über das Projekt halten und auch ggf. den Termin einhalten lassen
  • Der Endverbraucher zahlt ja erst, wenn das Produkt, also der Film oder das Spiel, im Laden steht.
  • Das Geld bekommt der Entwickler dann auch. Wenn auch mit höheren Abgaben, da Publisher, Werbung, Druck, Presse etc. bezahlt werden müssen bzw. die sich auch das Stück von der Torte nehmen.

Ich persönlich finde Crowdfunding bei kleineren Projekten durchaus sinnvoll und stellt eventuell eine gute Alternative dar. Besonder bei kleinen Teams, die von einem Publisher erst nicht wahrgenommen werden. So ein Crowdfunding-Projekt kann auch den Durchbruch bedeuten.

Sowas ähnliches gibt es ja in der Musikbranche auch. Früher hat man Support dazu gesagt. Eine Band produziert ihre Platte und bietet diese zum DL an. Dann kann man festlegen, ob man etwas zahlen möchte oder halt nicht. Man kann ja das Medium auch gleichzeitig über den normalen Vertrieb zu einem Festpreis anbieten.

 

Im Prinzip ist das nicht schlecht. Sollten mehr Entwickler oder Künstler diesen Weg einschlagen. Positiv gesehen hält man so die Nähe zu seinen potentiellen Käufern und auch Fans. Das ist gut fürs Image und man bringt schnell sein Krempel an die Person. Man macht sich aber auf der anderen Seite auch gewaltig abhängig von einer unbekannten Masse, die schnell das Interesse verlieren kann, wenn es nicht so läuft wie die Leute wollen.

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Angelus Apatrida – Hörtipp

Mai 3rd, 2012 § 0 comments § permalink

Heute möchte ich meinen Blogartikel an die Metalfront richten. Mir ist da eine Band untergekommen, die mal ein Blick bzw. Hörgang mehr wert ist.
Die Herren nennen sich Angelus Apatrida.
Darauf gestoßen bin ich über die Allschools-Seite, die für recht gute CD-Reviews bekannt ist. Also finde ich persönlich so.

Die CD der genannten Band kann ich vollkommen empfehlen. Es regiert Oldskool. Thrashmetal!! Die CD ist erstaunlich druckvoll. Schnelles Riffing, Maschinengewehrdrums und für mich wichtig: Der Bass spielt etliche Melodiebögen der Gitarristen mit. Und man hört es sogar. Ist bei Thrashmetal nicht immer der Fall.

Einfach ma das Video hier reinziehen und laut machen!!
Ist alles was wichtig ist: Bier, Bräute, Bärte und lange Haare!! \m/
Und nun: Kaufen!!

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